Dr. med. Oliver Seemann  heimgeraet  Dr. med. Oliver Seemann

Hi-tech Magnetstimulation

Mobiler Magnetstimulator - System nach Dr. med. O. Seemann:

 

GLAD - X®


GLAD - X®

Jahrzehnt der Glücksforschung:

Über mehr als 15 Jahren habe ich mich in die Glücksforschung vertieft. Dabei habe ich die positive Wirkung von Magnetwellen auf die menschliche Gefühlswelt und intellektuelle Leistungsfähigkeit weiter perfektioniert und gezeigt, dass Magnetwellen das Potential und die Erzeugung von Glückszuständen fördern und beschleunigen (Gladness acceleration). Glück kann natürlich viele und individuelle Facetten haben.

Im Rahmen der Ergebnisse aus der Raumfahrttechnologie und meiner Forschungen habe ich einen hocheffizienten, sicheren und mobilen Magnetstimulator in Form eines Stirnband-Applikators entwickelt. Das High-End Gerät ist über eine Programmiereinheit als Akkubetrieb leicht und einfach zu bedienen.Die Anordnung der Magnetfelder und die Stimulationsprotokolle sind einzigartig. Das Gerät wird eingesetzt zur Unterstützung von >>> Therapie in der Medizin.

Die magnetischen Frequenzen sind dabei "physiolgisch", d.h. sie entsprechen den natürlichen Frequenzen, die das menschliche Gehirn selbst verwendet.

Die Magnetstimulation eignet auch deshalb zu Wellness- und Lifestyle-Anwendungen: 

Wählen Sie...

 

GLAD: Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden, entspannt unterwegs

BALANCE: Ruhe, Zufriedenheit, guter Schlaf

YOUTH: Anti-Aging, Zell-Schutz, geistige Frische, emotionale Schwingungsfähigkeit

POWER: kognitive Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration

SUNRISE: körperlicher Antrieb, Energie 

GLOSSY FRONT: kann Falten auf der Stirn reduzieren

 

 

GLAD-X® - made in Germany - im Zubehörkoffer

 

Bestellen

und weitere Fragen per Email an mich, Dr. med. O. Seemann: info@glad-x.com

 

  

Weitere spannende Infos und Videos:    

Es besteht die Möglichkeit das Gerät zu mieten oder zu kaufen. Ich berate Sie gerne. Hier in Stichpunkten die Varianten: 

Mieten:

  • Mietpreis für Laufzeit 4 Wochen: 229.-€ Nutzungsgebühr. Sinnvolle Mindestmietzeit 4 Wochen, da das Gehirn Zeit braucht, die Impulse angemessen zu verarbeiten. Verlängerbar um jeweils weitere 4 Wochen.
  • Mietpreis für Laufzeit 12 Monate: 129.-€ Nutzungsgebühr pro Monat. Bei nachfolgendem Kauf des Gebrauchtgerätes 800.-€ Rabatt auf Neupreis. 

Kaufen:

  • Kaufpreis bei sofortiger Einmalzahlung 2490.-€ UVP. 1 Jahr Garantie kostenlos dazu.
  • Mietkauf 129.-€/Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten, 0% effektiver Jahreszins.

Zubehörkoffer:

  • Zum Schutz des wertvollen Gerätes: 119.-€

Versandkosten:

  • innerhalb Deutschlands versandkostenfrei

Stand 10.05.2017

Es handelt sich um kein Medizinprodukt, da die Flussdichte der Magnetwellen des Stirnband Applikators relativ gering ist, im Vergleich zu den starken Magnetstimulatoren der ärztlichen Praxis mit ca. 1 Tesla Flussdichte. Die Magnetsfeldstärke des mobilen Stimulators GLAD-X® ist jedoch mit 100 mikroTesla immer noch 3mal stärker als das Erdmagnetfeld und 10 Milliarden mal stärker als das Magnetfeld des menschlichen Gehirnes. Es mag sein, dass manche "Schulmediziner" dem hier dargestellten Magnetstimulator kritisch gegenüber stehen und dessen Verwendung als "alternativ" bezeichnen, da diese davon ausgehen, dass in der Natur nur sehr starke Magnetfelder wirksam sind. Bei solcher Skepsis empfehle ich die ambulante Anwendung der repetitven transkraniellen Magnetstimulation in meiner ärztlichen Praxis.

GLAD-X® wird zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Folgende Effekte werden explizit von Patienten beschrieben (kleine Auswahl):

 

Bei Depression: Verbesserung des Antriebes, des Schlafes, der Stimmung, der Lebendigkeit, der Leistungsfähigkeit. Verringerung von Ängsten, Schmerzen.

Bei Panikattacken: Verringerung bis Verschwinden der Attacken.

Bei Psychosen: "klarer im Kopf", weniger aggressiv, weniger Zwänge, weniger Ängste; bessere Stimmung

Bei Parkinson: mehr Mobilität, verbesserte Stimmung.

Bei ADHS mit schlechter Schulleistung: A.H. aus München: "Das Stirnband hat mir geholfen, dass ich auf dem Gymnasium bleiben kann" 

Bei Demenz: Verbesserung des Sprechens und des Sprachverständnisses, des Schlafes, des Erkennens von Angehörigen, der Alltagskompetenz, des Kurzzeitgedächtnisses. Verzögerung des Fortschreitens der Demenz. Verringerung von Aggressivität und Halluzinationen.

Erfahrungen und Zitate von Angehörigen dementer Patienten, bei denen GLAD-X® eingesetzt wurde:

H.A.: Die Ehefrau, Diagnose gemischte Demenz, wurde einen Monat mit dem Stirnband behandelt. Folgende Effekte werden vom Ehemann beschrieben: "Seit ca. 5 Tagen sieht sie morgens nach dem Aufwachen keine Leute mehr. Sie sagt dann: wir sind ja ganz alleine. Abends sind die Halluzinationen auch weniger geworden. Sie reagiert darauf weniger aggressiv. Nachts schläft sie jetzt durch bis auf einen oder zwei Toilettengängen. Des weiteren spüre ich jetzt auch Verbesserungen im Verhalten mir gegenüber. Sie erkennt mich jetzt eindeutig, was vor einigen Wochen und Monaten nicht immer eindeutig der Fall war. Auch die Erinnerungen an vergangene Handlungen haben sich verbessert, z.B. geht sie nach Hinweis von mir selbst die Wäsche machen, d.h. mit mir gemeinsam oder auch allein die Waschmaschine zu bedienen allein die Wäsche aufhängen und nach dem Trocknen zu holen. Den Frühstückstisch zu decken bereitet noch fallweise Schwierigkeiten. Geschirr, Bestecke und sonstiges werden manchmal nicht immer vollständig hingestellt. Aber Brötchen backen und die Kaffeemaschine bedienen gehen aber ganz gut. Bei Bedarf holt sie mich dann zu Hilfe. Insgesamt spüre ich auch leichte Veränderungen im Verständnis und beim Sprechen. 

S.H. aus Herne: "Die Anwendung (Diagnose Alzheimer) tut meiner Frau gut"

M.O. aus Kamsdorf: "Meine Frau benutzt das Stirnband seint 2013 (Diagnose Alzheimer). Seither ist der Zustand gleich geblieben" 

I.D. aus Moskau: "Bei meinem Mann (Diagnose Alzheimer) hat sich die Stimmung verbessert, er versteht uns wieder besser und  spricht wieder mehr".

Die Tochter berichtet über ihre Mutter, R.H. aus Berlin, nach 6 Monaten Nutzung von GLAD-X®: Die Mutter war nach vier Wochen Behandlung mit dem Magnetfeld-Heimgerät weniger depressiv. Innerhalb eines halben Jahres hat sich der Gleichgewichtssinn erstaunlich verbessert. Lange Spaziergänge sind wieder möglich. Eine selbstständige Lebensführung konnte mit wenig Hilfe erhalten bleiben (lediglich Medikamente werden 1 Mal täglich gereicht). Die Sprachfähigkeit ist sehr gut erhalten, konnte sogar etwas verbessert werden, so dass die Vergesslichkeit bei fortgeschrittener Alzheimerdemenz Fremden kaum auffällt. Die räumliche Orientierung im weiteren Umfeld (50 km) Umkreis) hat sich ein wenig verschlechtert, im direkten Umfeld (Kleinstadt) ist sie gut erhalten. Die zeitliche Orientierung (Zeit und Wochentag) funktioniert ausreichend mit Hilfe einer Tageszeitung, Uhr, es werden alle Termine im Kalender und auf Zetteln vermerkt. Zur Person ist die Patientin gut orientiert. Die Vergesslichkeit hat sich kaum verändert. Nach zwei bis fünf Minuten wiederholt sie sich häufig. Im Zusammensein mit anderen fühlt sie sich sehr wohl. Das soziale Umfeld ist stabil geblieben mit vielen Kontakten zu Freunden und Treffen. Bei Aufregung, wenn sie beispielsweise eine weitere Busfahrt zu den Kindern geplant hat, fühlt sie sich zwar überlastet, schafft es aber dennoch selbstständig den Koffer zu packen, ein Taxi zu organisieren und die Fahrt anzutreten. Hilfe erhält sie lediglich bei der Fahrkartenbestellung über das Internet.  –  Nur adäquates Handeln bei Unpässlichkeiten fällt ihr schwer.

 

>>> Zur Liste der Indikationsgebiete...

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

bei Ihnen ist die Anwendung des Stirnband-Applikators (GLAD-X®, System nach Dr. Seemann) geplant. Deshalb möchte wir Sie ausführlich und individuell aufklären und bitten bei Kauf oder Miete um eine schriftliche Bestätigung hierüber:

 

Vorsichtsmaßnahmen und Nebenwirkungen:

 

Wenn ich in Behandlung bei einem Arzt bin, frage ich meinen Arzt vor der Anwendung, insbesondere, wenn ich zu Ohnmachtsanfällen neige. Bei Nebenwirkungen stoppe ich die Weiterbehandlung und frage meinen Arzt. Es können Kopfschmerzen oder andere Schmerzen während der Behandlung auftreten. Menschen mit Hörminderung oder Hörbeschwerden können in seltenen Fällen ein Ohrensausen nach der Behandlung feststellen. Allergien auf das Stirnbandmaterial können nicht ausgeschlossen werden. Bei Kindern darf das Gerät nur unter Aufsicht eines Erwachsenen benutzt werden.

 

Ich darf das Gerät nicht anwenden:

  • wenn ich einen Herzschrittmacher habe, einen implantierten Defibrillator oder andere implantierte elektronischen Geräte. Sonst könnte es zu einem Elektroschock kommen, Verbrennungen, elektrische Wechselwirkungen oder Tod.
  • bei Shunt-Systemen im Gehirn und frischen Hirnverletzungen
  • wenn ich einen Hirntumor habe
  • während der Schwangerschaft oder Brustfütterung
  • bei Epilepsie oder Krampfanfällen in der Vorgeschichte.
  • bei Kiefergelenksbeschwerden, Gesichtslähmungen oder Störungen der Hirnnerven oder Gesichtsschmerz (z.B. Trigeminusneuralgie).
  • während des Autofahrens, Bedienen von Maschinen oder solchen Aktivitäten, wenn Magnetwellen eine Beeinträchtigung oder Gefahr darstellen könnten
  • beim Duschen, Baden, im Swimming-Pool oder sonstigen Wasseraktivitäten
  • wenn das Gehäuse oder die Schutzmatte beschädigt ist
  • in der Nähe von starken elektromagnetischen Feldern
  • wenn Kinder unter 18 Jahren bei der Anwendung unbeaufsichtigt sind

Das Gerät darf nicht platziert werden:

  • an anderen Orten als um den Schädel
  • über offenen Wunden, geschwollenen oder infizierten Hautarealen
  • bei irgendeiner Form von Hautirritation durch die Anwendung
  • über der Brust, sonst könnten Herzrhythmusstörungen entstehen, die tödlich enden könnten
  • Über im Halsbereich, im Genick oder um den Mund herum

Uhren, Handys, Kreditkarten, Hörgeräte oder ähnliches lege ich etwa einen Meter entfernt bei der Anwendung. Für den Fall dass ich fliege, verwahre ich das Gerät (sicher ausgeschaltet  - Modell Long Life) im Handgepäck ( - bei allen anderen Modellen muss das Gerät entladen sein, da diese Lithium Polymer Akkus enthalten).

 

Ich bin ausdrücklich mit der Anwendung einverstanden:

 

 

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Ort, Datum, Vorname, Name, Unterschrift

 

 

 

Ggf. für den Berater, der Ihnen das Gerät vorführt:

 

Ich habe den o.g. Patienten aufgeklärt und bin aufgeklärt worden, dass ich selbst im Falle einer bei mir vorliegenden, oben genannten Kontraindikation, keine Anwendungs-Demonstration durchführen darf.

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Ort, Datum, Vorname, Name, Unterschrift

(1) Antidepressiva sollten nur vorsichtig in kleinen Schritten ausschleichend reduziert werden, da es aufgrund durch sie induzierter Serotonin-Rezeptoren-Veränderungen („down-regulation“) bei zu rascher Dosisreduktion zu erheblichen Entzugserscheinungen kommen kann. Diese Phänomene können noch Wochen oder Monate nach Erreichen einer Null-Dosis auftreten. Zur Problematik der Psychopharmaka-Abhängigkeiten vgl. z. B. Lehmann, Peter (Hg.): Psychopharmaka absetzen; Berlin 2013.

(2) Aufgrund von ihnen induzierter Dopamin-Rezeptoren-Veränderungen („up-regulation“) und zugleich reaktiv erhöhter Dopaminproduktion des Gehirns sollten Neuroleptika, wie zB. Risperidon, professionellerweise nur behutsam unter engmaschiger Verlaufskontrolle reduziert bzw. abgesetzt werden, da es sonst zu gravierenden Entzugssymptomen bis hin zur „Absetzpsychose“ kommen kann. Diese Phänomene können noch Wochen oder Monate nach Erreichen einer Null-Dosis auftreten. Vgl. z. B. Lehmann Peter (Hg.): Psychopharmaka absetzen; Berlin 2013

(3) Mirtazapin ist laut Herstellerangaben zur Behandlung depressiver Erkrankungen (Episoden einer Major-Depression) indiziert. Anwendungsbeschränkt ist es bei „Schizophrenie oder anderen psychotischen Störungen“, bei Diabetes mellitus und bei älteren Patienten. Als sehr häufige Nebenwirkungen (>10%) werden Schläfrigkeit, Sedierung, Kopfschmerz, Mundtrockenheit, Appetitsteigerung und Gewichtszunahme genannt, als häufige (1-10 %) Exanthem (Hautausschlag), periphere Ödeme, Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen, Schwindel, Lethargie, Tremor, Erschöpfung, anormale Träume, Verwirrtheit, Angst, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe als gelegentliche (0,1-1%) u. a. Manie, Agitiertheit, Halluzinationen, Synkope, psychomotorische Unruhe.  In nicht bekannter Häufigkeit treten eine Knochenmarkdepression mit der Folge schwerer Blutungsstörungen und eine Hyponatriämie (ein lebensbedrohlicher Zustand; Anm. d. Uz.) auf. Wie von anderen Antidepressiva sind auch von Mirtazapin Gewöhnungseffekte und Absetzsymptome bekannt. (Rote Liste 2014, S. 1165, 1729f)

(4) Gemessen an der üblicherweise verwendeten HAMILTON-Depressionsskala liegt der Nutzen von Antidepressiva nur unwesentlich über dem von Plazebo. Selbst dieser geringe Effekt kann wegen der Entblindung durch typische Störwirkungen vorgetäuscht sein. – Trotz jahrzehntelanger Anwendung sind weder Wirksamkeit noch Sicherheit der verfügbaren Antidepressiva ausreichend belegt. “ arznei-telegramm 05/2005, Berlin 2005, S. 47

(5) „Die aktuell publizierte bislang größte valide Studie zu Antidepressiva bei Depression Demenzkranker, die HTA-SAAD-Studie, findet keinen Nutzen von Mirtazapin […] oder Sertralin […], aber mehr unerwünschte Effekte als Plazebo.“ Arznei-telegramm /11, Berlin 2011.
Citalopram ist als typischer „selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“ (SSRI) Sertralin wirkungsverwandt (Anm. d. Uz.). 

(6) Risperidon ist zugelassen zur Behandlung von Schizophrenien und mäßigen bis schweren manischen Episoden assoziiert mit bipolaren Störungen, ferner zur „Kurzzeitbehandlung (bis zu 6 Wochen) von anhaltenden Aggressionen bei Patienten mit mäßiger bis schwerer Alzheimer-Demenz, die auf nichtpharmakologische Methoden nicht ansprechen und wenn ein Risiko für Eigen- und Fremdgefährdung besteht“. Es weist nach Herstellerangaben folgende sehr häufige  (>10%) Nebenwirkungen auf: Schlaflosigkeit, Sedierung, Somnolenz, Parkinsonismus, Kopfschmerzen. Als  häufige Nebenwirkungen (1-10%) werden u.v.a. angegeben: Pneumonie, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Agitiertheit, Depression, Angst, Akathisie, Dyskinesie, Hypertonie, Asthenie, Fatigue, Sturz. Gelegentlich (0,1-1%) komme es u.v.a. zu Diabetes mellitus, Hyperglykämie, Gewichtsabnahme, Anorexie, Cholesterinerhöhung, Manie, Verwirrtheit, tardiver Dyskinesie (verzögert auftretende, teils irreversible Bewegungsstörung), zerebrovaskulärer Ischämie, Bewusstlosigkeit, psychomotorischer Hyperaktivität, QT-Verlängerung im EKG (ein potentiell akut lebensbedrohlicher Zustand, der zu Kammerflimmern führen kann; Anm. d. Zu.) Anwendungsbeschränkt ist es u.a. bei Risikofaktoren für venöse Thromboembolien.  Bei älteren Patienten mit Demenz sind die Mortalität und das Schlaganfallrisiko erhöht. (Rote Liste 2014, S. 1218) Regelmäßige Labor- und EKG-Kontrollen sind unter neuroleptischer Medikation unerlässlich, werden aber erfahrungsgemäß in der gängigen Praxis leider meist unterlassen, die Angehörigen/Betreuer auch diesbezüglich nicht informiert.

(7) Die Inzidenz plötzlicher kardialer Todesanfälle liegt in der Normalbevölkerung bei ungefähr 0,1% [84]. Im Vergleich dazu wurden in großen epidemiologischen Studien für mit Psychopharmaka behandelte Patienten zum Teil deutlich höhere Risiken gefunden:
Antipsychotika: 3fach höheres Risiko [84] Trizyklische Antidepressiva (TZA): ungefähr 1,7-faches Risiko (95% Konfidenzintervall [KI] 1,14-2,50) Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI): 1,21faches Risiko (95% KI 1,00-1,47)Wenzel-Seifert, K. et. Al.: Unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen von Psychopharmaka; Psychopharmakotherapie, 20. Jg., Heft 4 2013, S. 149

(8) „Die Lebenserwartung  von Menschen mit Psychosen ist um 25-32 Jahre verkürzt,  dazu tragen Neuroleptika bei.“ www.pinel-online.de/index.php?id=573 aus: Aderhold, V.: Zur Notwendigkeit und Möglichkeit minimaler Anwendung von Neuroleptika, Greiswald 04/2008

(9) Schon zwei Stunden nach Verabreichung eines Neuroleptikums (Haloperidol) wurde bei gesunden Probanden eine signifikante Abnahme des Hirnvolumens  gemessen: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41492/Haloperidol-laesst-Hirn-kurzfristig-schrumpfen. Vgl. auch: http://aerzteblatt.de/nachrichten/44617/Antipsychotika-lassen-das-Gehirn-schrumpfen

(10) „Alle Neuroleptika erhöhen die Sterblichkeit dementer Patienten mit Verhaltensstörungen oder psychotischen Symptomen. Trotz des Bereits in den ersten Wochen nach Einnahmebeginn erhöhen Mortalitätsrisikos werden diese Mittel bei Demenz nach wie vor häufig verwendet. Neuroleptika sollten in dieser Indikation restriktiv nur bei ansonsten nicht beherrschbarer Gefährdung des Patienten selbst oder seiner Umgebung und nur kurzzeitig verordnet werden.“ – Trotz der Gefährdung und der nicht nachgewiesenen oder allenfalls auf Einzelaspekte wie Aggressivität bezogenen bescheidenen Wirksamkeit werden Neuroleptika bei demenzbedingen neuropsychiatrischen Problemen immer noch häufig verordnet, vor allem in Pflegeheimen.“ Arznei-telegramm 7/208, Berlin 2008 

(11) „‘Atypische‘ Neuroleptika bei Alzheimer-Demenz nicht besser als Plazebo: ‘Atiypische‘ Neuroleptika werden bei Demenzpatienten mit Verhaltensstörungen oder psychotischen Symptomen nach wie vor in beträchtlichem Umfang verordnet, obwohl sie die Sterblichkeit erhöhen und eine klare Evidenz für ihren _Nutzen in dieser Indikation fehlt. […] Im Hauptergebnis (der industrieunabhängigen CATIE-AD-Studie, Anm. d. Uz.) […] unterscheiden sich ‚atypische‘ Neuroleptika und Plazebo nicht. “ arznei-telegramm 11/2006, Berlin 2006

(12) Eine erhöhte Thrombose-Gefahr unter Neuroleptika ist schon lange bekannt; arznei-telegramm 11/1997, Berlin 1997, arznei-telegramm 10/2000, Berlin 2000

(13) Auf ein erhöhtes Schlaganfallrisiko der Neuroleptika weisen nach Hersteller hin; z.B. Rote Liste 2014, S. 1189, 1192.

 

Dr. med. Oliver Seemann | Magnetstimulation | München | Heimgerät, elektromagnetische Induktion TMS
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