Zwangsstörung

rTMS gibt Hoffnung

Die Behandlung dieser schweren Krankheit erfordert viel Erfahrung und Ausdauer.

Eine initiale, intensive ambulante Behandlungsepisode über 2 bis 4 Wochen, mit rTMS Sitzungen täglich in der Praxis, wäre optimal.

Unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung empfiehlt sich die Anwendung des von Dr. Seemann selbst entwickelten Heimgerätes eines Magnetstimulators in Form des Stirnband-Applikators. >>> zum Heimgerät

Mein Name ist Selina und ich bin 20 Jahre alt. Rund sieben Jahre lang wurde ich erfolglos als Anorexie Patientin behandelt. Ich habe einen langen Leidensweg hinter mir, der Klinikaufenthalte und nicht mehr zählbare Therapiestunden beinhaltet. Für alle behandelnden Ärzte, Psychologen und Therapeuten bin ich schwer psychisch krank gewesen. Meine Familie wurde permanent verdächtigt, mir zu schaden. 

All die Jahre habe ich versucht auf meine Zwangsstörungen hinzuweisen, die mich schon mein Leben lang begleiten.  Meine Mutter hatte meinen Kinderarzt des Öfteren darauf angesprochen.  Dieser hatte die Störungen als ganz normale Ticks bezeichnet und sie unfreundlich darauf hingewiesen, der „Sache“ keine Beachtung zu schenken. 

Als ich mit dreizehn Jahren eine Diät machte, rutschte ich dann in eine „äußerliche Magersucht“ hinein. In Wirklichkeit hatte ich meinen ausgeprägten Kontrollzwang auf das Essverhalten übertragen. Ich hatte endlich eine Möglichkeit gefunden, über etwas die absolute Kontrolle zu haben – nämlich über meine Ernährung. 

Damals war mir und auch keinem anderen bewusst, dass der Grund für die radikale Gewichtsabnahme die Zwangsstörung sein könnte. Meine Eltern hatten zu jener Zeit das Thema „Ticks“ schon längst abgehakt, da ich aus Scham gelernt hatte, diese im Verborgenen auszuführen, nachdem ich eines Tages (im Alter von zehn Jahren) erschrocken festgestellt habe, dass mein Verhalten absolut nicht normal ist.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich ständig neue (auch für Außenstehende nicht zu übersehende Zwänge) – vor allem während den Klinikaufenthalten.  Trotzdem wurde diesen Störungen niemals Beachtung geschenkt. Auch ich selbst habe mich jahrelang nur mit der Magersucht beschäftigt. Verzweifelt habe ich nach einer Lösung gesucht. Vor allem habe ich nie verstanden, warum ich so anders gedacht und gefühlt habe, wie die anderen magersüchtigen Mädchen, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt hatte. Auch mit den Protagonisten aus den zahlreichen Büchern die ich gelesen habe, konnte ich mich nicht identifizieren.  Auch stundenlanges Googeln auf der Suche nach einer Lösung, brachte mich nicht weiter. Häufig war ich deswegen der Verzweiflung ganz nahe. 

Im Juni 2017 las ich dann einen interessanten Bericht über eine Studie, in dem ein Zusammenhang zwischen einer Zwangsstörung und Magersucht erwähnt wurde. Ich ging der Sache nach und war nach vielen Recherchen überzeugt davon, dass ich nicht im klassischen Sinne magersüchtig sein kann. Nach einer Untersuchung bei einem Humangenetiker, konnte ich mir meiner Sache dann sicher sein. 

Also begann ich damit, nach alternativen Behandlungsmethoden für Zwangsstörungen zu suchen.  Die Einnahme von Medikamenten sollte die letzte Lösung sein. Bei meiner Suche begegnete mir immer wieder die Behandlung mit rTMS (repeteitive Transkranielle Magnetstimulation). Meine Neugier war geweckt und ich beschäftigte mich umfassend mit dem Thema. Das Gelesene überzeugte mich so sehr, dass ich mich sofort auf die Suche nach einem geeigneten Behandlungsort machte. 

Meine Wahl fiel auf Herr Seemann in Wolfratshausen, weil er nicht nur eine Behandlung in seiner Praxis vor Ort bieten konnte. Herr Seemann hat ein spezielles Stirnband entwickelt, mit dem man die Behandlung täglich zu Hause ohne große Umstände fortsetzen kann. 

Zunächst einigten wir uns jedoch darauf, eine zweiwöchige Therapie in seiner Praxis zu machen, weil meine Störungen zu massiv waren, um nur mit dem Stirnband behandelt werden zu können. Schon während den zwei Wochen verspürte ich eine deutliche Besserung meines Zustandes. Ich konnte rasch klarer denken und war mir meinen Zwangshandlungen plötzlich sehr bewusst. Die depressiven Phasen wurden kürzer und meine Stimmung verbesserte sich in Windeseile. Ich spürte wieder Hoffnung und Freude am Leben. Nach kürzester Zeit war ich in der Lage gegen meine Zwänge anzukämpfen. 

Natürlich habe ich noch einen weiten Weg vor mir. Vor allem beim Thema Essverhalten habe ich noch nicht so große Fortschritte machen können, wie ich es mir lieb wäre. Aber schon alleine die Tatsache, dass ich nun in der Lage bin darüber nachzudenken und auch schon einige Schritte in die richtige Richtung geschafft zu haben, machen mich unsagbar glücklich. Endlich habe ich wieder Lebensqualität und Hoffnung für meine Zukunft. Ich habe Hoffnung eines Tages ein recht normales Leben führen zu können – ohne permanenten Druck irgendwelche unnötigen Dinge unbedingt tun zu müssen. Vielleicht werde ich irgendwann in der Lage sein, wieder völlig normal mit Genuss zu Essen. Das wäre mein allergrößter Traum, weil ich tief in meinem Herzen eine Genießerin bin. 

Das alles habe ich Herr Seemann zu verdanken. Ich habe ihn als sehr kompetenten, freundlichen und gefühlvollen Arzt kennengelernt. In seiner Praxis habe ich mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Seiner Erfindung „Glad*X“ habe ich es zu verdanken, dass ich nun ein viel entspannteres Leben führen kann.  Es gibt mir die Sicherheit, in Krisenzeiten jederzeit eine sofort greifbare Hilfe in unmittelbarer Nähe zu haben. Ich trage das TMS-Stirnband inzwischen einige Stunden am Tag, weil ich mich dadurch wirklich viel besser fühle. Die Wirkung ist auch für meine Familie spürbar, denn unser Leben ist jetzt viel harmonischer und entspannter. Wenn es Anzeichen für eine Krise gibt, reicht mir meine Mutter lächelnd das Stirnband. Auch die Gewissheit, mich jederzeit an Herr Seemann wenden zu können, beruhigt mich ungemein. 

Es erscheint mir immer noch wie ein Traum, dass ich ohne Chemie und quälende Therapiestunden eine solche Besserung, meines einst wirklich sehr katastrophalen Zustandes erreichen konnte. Auch von Freunden erhalte ich ständig Komplimente für meine neue Ausstrahlung. „Du siehst wieder richtig gut aus – deine Augen strahlen wieder.“ Diesen Satz bekomme ich ständig zu hören und das obwohl sich an meinem Gewicht noch nichts Maßgebliches verändert hat. Ich bin mir aber ganz sicher, dass es auch hier demnächst Fortschritte geben wird. Meine gute Stimmung, die ich durch die TMS zurückbekommen habe, wird es mir möglich machen, das Thema lebensgefährdendes Untergewicht hinter mir zu lassen. Denn ich will leben – ich möchte einen Beruf, eine Familie, ein Haus, ein Hund und viel Reisen.

Vielen Dank Herr Seemann! 

PS. Gerne hätte ich Herr Seemanns Behandlungsmethode publik gemacht, damit so vielen Menschen wie möglich geholfen werden kann.  Seine Erfolge bei der Behandlung mit der TMS und insbesondere mit seiner Erfindung für die mobile TMS sind grandios und kann bei vielen weiteren Krankheitsbilder, wie zum Beispiel Depressionen, ADS, Tinnitus, MS, Parkinson, Angsterkrankungen und so weiter, angewendet werden. Aber auch ohne schwere Erkrankung kann man von der TMS profitieren. Mit der Behandlungsmethode kann die Lebensqualität deutlich gesteigert werden und welcher Mensch hätte an dieser Tatsache kein Interesse? 

 Leider hat kein Fernsehsender Interesse an dem Thema gezeigt. Trotzdem werde ich nicht aufgeben, denn es gibt zu viele Menschen die unter ihrem Zustand unsagbar leiden. Jeder Leidende hat es verdient, in den Genuss einer solch fast nebenwirkungsfreien (fast, weil hin und wieder Kopfschmerzen auftreten können) und trotzdem erfolgreichen Behandlung zu kommen.  

Magnetstimulation erfolgreich gegen Zwangsstörung
Magnetstimulation erfolgreich gegen Zwangsstörung