Multiple Sklerose

Wir gehören zu den wenigen Zentren, welche Erfahrungen in der Behandlung von MS mit transkranieller Magnetstimulation haben. Es zeigt sich ein enormes Wirkungspotential.

Die Multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter. Bei der Multiplen Sklerose treten in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde auf, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die Multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung (internukleäre Ophthalmoplegie) sind relativ typisch, aber nicht spezifisch für die Multiple Sklerose.

Wir gehören zu den wenigen Zentren, welche Erfahrungen in der Behandlung von Multipler Sklerose mit transkranieller Magnetstimulation (rTMS) haben. Insbesondere Gangstörungen liessen sich verbessern. Es zeigt sich ein enormes Wirkungspotential, welches weitere Forschungen unbedingt rechtfertigt.

Eine initiale, intensive ambulante Behandlungsepisode über 2 bis 4 Wochen, mit rTMS Sitzungen täglich in der Praxis, wäre optimal.

Unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung empfiehlt sich die Anwendung des von Dr. Seemann selbst entwickelten Heimgerätes eines Magnetstimulators in Form des Stirnband-Applikators. >>> zum Heimgerät

Magnetstimulation hilft bei Multipler Sklerose
Magnetstimulation hilft bei Multipler Sklerose